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Renaissance der Schüßler-Biochemie: Komplex-Biochemie besonders zur Selbstmedikation geeignet

Pressemitteilung 11. Dezember 2007

Die Therapie mit hochverdünnten Mineralsalzen nach Schüßler erfährt derzeit einen ungeahnten Aufschwung. Grund sind innovative Kombinations-Präparate, die für häufige Anwendungs- oder Organbereiche aus mehreren geeigneten Schüßler-Mineralsalzen zusammengestellt sind. Das „Komplex-Biochemie“ genannte ganzheitliche System umfasst derzeit insgesamt 30, von erfahrenen Homöopathen und Schüßlersalz-Experten zusammengestellte Präparate – die sogenannten „JSO-Bicomplexe“.

Die naturheilkundlichen Bicomplex-Präparate ähneln von der Idee her den Breitband-Antibiotika der Schulmedizin: Wie diese haben sie – im Vergleich zu den klassischen Schüßler-Einzelsalzen – eine erhöhte therapeutische Anwendungsbreite bei häufigen Erkrankungen (bei Breitband-Antibiotika „breites Wirkspektrum“ genannt). Anders als bei den Breitband-Bakterienkillern ist die Anwendungs-Sicherheit von Bicomplexen jedoch hoch und entspricht der Schüßler-Einzelsalztherapie. Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Präparate selten. Dies ist – neben der einfachen Zuordnung der Bicomplexe zu ihren Anwendungsbereichen – ein weiterer Grund, warum Bicomplexe besonders für die Selbstmedikation geeignet sind.

Husten? – Hustenmittel!

Beispiel: Das komplex-biochemische „Hustenmittel“ (JSO Bicomplex Nr. 15, PZN 00544964) ist aus den Schüßlersalzen Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat D12), Kalium chloratum (Kaliumchlorid D6), Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat D6) und Silicea (Kieselerde D12) zusammengesetzt. Jedes dieser seit rund 130 Jahren bewährten Schüßler-Salze hat Wirkungen auf bestimmte Husten-Phasen (zum Beispiel den anfänglichen Erkältungs-Reizhusten) oder bestimmte Husten-Arten (zum Beispiel einen krampfartigen Husten).

  • Eisenphosphat ist Mittel der Wahl bei plötzlich beginnendem Husten sowie im ersten Stadium einer Erkältung mit trockenem, oft schmerzhaftem Husten.
  • Kaliumchlorid stärkt die Schleimhäute der Atemwege und wird in der Biochemie bei schwer löslichem Husten mit zähem Auswurf eingesetzt.
  • Magnesiumphosphat wirkt krampflösend und entspannend. Das Salz ist deshalb bei lästigem, krampfartigem Husten passend.
  • Kieselerde wird bei chronischen, trockenen Schleimhauterkrankungen eingesetzt. Bewährt hat sich das Mineralsalz auch bei verschleppten Entzündungen und Katarrhen (zum Beispiel chronische Bronchitis).

Die Haupt-Anwendungsgebiete des Kombinations-Hustenmittels sind somit akute, subakute und chronische Schleimhauterkrankungen der Atemwege. Es ist das Hauptmittel bei allen Bronchitisformen und Reizungen der Atemwege. Es beeinflusst den Spannungszustand der Atemwege und die Beschaffenheit des Sekrets. Schließlich wirkt es auch bei krampfartigen („spastischen“) Erkrankungen der Atemwege wie beispielsweise Krampfhusten sowie bei Reizhusten. Neben Husten im Rahmen von akuten Erkältungen, Reizhusten, akuter Bronchitis sowie Bronchialreizungen kann das Hustenmittel auch therapieergänzend bei chronischer Bronchitis, Keuchhusten oder Asthma eingesetzt werden.

Tipp Manchmal kann ein weiteres Bicomplex-Mittel zusätzliche Beschwerden lindern helfen: Zur Stärkung der Abwehr wird oft das Schleimhautmittel (JSO-Bicomplex Nr. 21, PZN 00545024) eingesetzt, zur Unterstützung bei Fieber das Fiebermittel (JSO-Bicomplex Nr. 6, PZN 00544875) oder nach einem anstrengenden, erschöpfenden grippalen Infekt das Kräftigungsmittel (JSO-Bicomplex Nr. 18, PZN 00544993).

Hinweis Neue Regeln des Arzneimittel-Rechts verbieten die Benennung eines Arzneimittels nach seinem Anwendungsgebiet. Die 30 Bicomplexe stehen deshalb in der Apotheke nur unter ihrem Zulassungsnamen JSO Bicomplex Nr. 1 bis 30 zur Verfügung. Eine Liste aller Mittel mit wichtigen Anwendungsbereichen finden Sie im Internet unter bicomplexe.heilpflanzen-welt.de/Heilmittel. Die Website bicomplexe.heilpflanzen-welt.de vermittelt zudem grundlegende Informationen über die Eigenschaften aller Bicomplex-Präparate. Alternativ finden sich viele Infos auch in dem Buch „Schüßler-Kombipräparate“ von Maria Lohmann und Kathrin Ruf, erschienen im Haug-Verlag, Stuttgart, 2007 (ISBN 383042244X, EUR 12,95).