Heilmittel

Das Herzmittel (JSO Bicomplex 12, PZN 00544935)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Herzmittel

Das Herz­mit­tel wirkt sich posi­tiv auf das kom­plet­te Herz-Kreis­lauf-Sys­tem aus, indem es das Herz, unser lebens­wich­ti­ges Organ, stärkt und alle sei­ne Funk­tio­nen regu­liert. Daher ist es das Haupt­mit­tel bei einer Herz­schwä­che – einer ver­min­der­ten Pump­leis­tung des Her­zens – sowie bei einer Herz­neu­ro­se – also ner­vös beding­ten Herz­schmer­zen ver­bun­den mit einer gro­ßen inne­ren Unru­he und Ängst­lich­keit bis hin zu Ver­nich­tungs­angst.

Das Herz ist ein gro­ßer Hohl­mus­kel, der das Blut durch den gesam­ten Kör­per pumpt und ihn über das Blut mit Sauer­stoff und Nähr­stof­fen ver­sorgt. Um die­se Auf­ga­be erfül­len zu kön­nen, müs­sen im Her­zen drei ver­schie­de­ne Ein­zel­sys­te­me zusam­men­wir­ken: Die­se drei Sys­te­me sind die Mus­kel­kraft des Her­zen, die Ent­gif­tungs­funk­ti­on sowie der ner­va­le Bereich, also das Erre­gungs­bil­dungs- und Erre­gungs­lei­tungs­sys­tem, zustän­dig für den Rhyth­mus des Herz­schlags. Das Herz­mit­tel regu­liert die­se drei Funk­ti­ons­be­rei­che des Her­zens.

Außer­dem wirkt das Herz­mit­tel stär­kend auf das kom­plet­te Herz-Kreis­lauf-Sys­tem, zu dem das Herz, der Motor des Sys­tems, und auch die das Blut trans­por­tie­ren­den Blut­ge­fä­ße gehö­ren. Das Herz­mit­tel ver­bes­sert die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes. Damit hilft das Herz­mit­tel unter ande­rem die Ent­ste­hung von Blut­ge­rinn­seln (Throm­ben) zu ver­hin­dern, die Blut­ge­fä­ße ganz oder teil­wei­se ver­schlie­ßen und zu einer Embo­lie füh­ren kön­nen.

Im Alter ver­liert der Herz­mus­kel ganz phy­sio­lo­gisch an Elas­ti­zi­tät und Spann­kraft, eben­so ergeht es den Blut­ge­fä­ßen. Das Herz­mit­tel wirkt die­sem Pro­zess ent­ge­gen und sorgt wie­der für mehr Elas­ti­zi­tät im Bereich des Mög­li­chen.

Da der Blut­kreis­lauf und die Ver­sor­gung der Orga­ne mit Sauer­stoff und Nähr­stof­fen so exis­ten­zi­ell für den mensch­li­chen Orga­nis­mus ist, führt eine ver­min­der­te Pump­leis­tung des Her­zens rasch zu spür­ba­ren kör­per­li­chen Aus­wir­kun­gen. Zum Bei­spiel kann es zu einem Rück­stau in die Lun­ge kom­men, der sich durch Atem­be­schwer­den äußert. Eben­so kann das Blut sich zurück in die Kör­per­mit­te stau­en, hier vor allem in die Leber. Auch in die­sen Fäl­len sowie bei einer spür­ba­ren Unter­ver­sor­gung mit Sauer­stoff, ist das Herz­mit­tel ange­zeigt.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Herzmittels

Herzschwäche

Bei einer Herz­schwä­che, die mit einer Nei­gung des Pati­en­ten zur Ein­la­ge­rung von Was­ser (Öde­men) vor allem in den Bei­nen ein­her­geht, hilft fol­gen­de Kom­plex­mit­tel-Kom­bi­na­ti­on:

  • Herz­mit­tel mit Was­ser­sucht­mit­tel (JSO Bicom­plex 25)

Beim so genann­ten Alters­herz, einer alters­be­ding­ten Schwä­che des Her­zens, oft ver­bun­den mit einer eben­falls alters­be­ding­ten Ver­kal­kung der Blut­ge­fä­ße (Arte­rio­skle­ro­se) hilft fol­gen­de Kom­plex­mit­tel-Kom­bi­na­ti­on:

  • Herz­mit­tel mit Gefäß­mit­tel (JSO Bicom­plex 8)

Steht die Schwä­che des Herz­mus­kels als Ursa­che der Beschwer­den im Mit­tel­punkt, ist eine Kom­bi­na­ti­on fol­gen­der Mit­tel ange­zeigt:

  • Herz­mit­tel mit Mus­kel­mit­tel (JSO Bicom­plex 29)

Sind die Herz­be­schwer­den ner­vös bedingt oder gehen mit psy­chi­schen Sym­pto­men ein­her, wie zum Bei­spiel gro­ßer Unru­he und Ängst­lich­keit, hilft fol­gen­de Kom­plex­mit­tel-Kom­bi­na­ti­on:

  • Herz­mit­tel mit Ner­ven- und Gehirn­mit­tel (JSO Bicom­plex 19)

Herzrhythmusstörungen

Ist das Sys­tem für die Erre­gungs­bil­dung und Erre­gungs­lei­tung des Her­zens beein­träch­tigt, kommt es zu so genann­ten Arrhyth­mi­en und Herz­rhyth­mus­stö­run­gen, hier wirkt das Herz­mit­tel posi­tiv regu­lie­rend. Steht als Ursa­che für die Beschwer­den aber eine ver­min­der­te Ner­ven­kraft der betrof­fe­nen Per­son fest, ist eine Kom­bi­na­ti­on fol­gen­der Mit­tel ange­zeigt:

  • Herz­mit­tel mit Ner­ven- und Gehirn­mit­tel (JSO Bicom­plex 19)

Dosierung

Eine Herz­schwä­che ist in den meis­ten Fäl­len kein kurz­fris­ti­ges Lei­den, daher ist eine lang­fris­ti­ge Unter­stüt­zung mit den genann­ten Mit­teln sinn­voll: Drei- bis vier­mal täg­lich zwei bis drei Tablet­ten über meh­re­re Wochen hin­weg. Bei den emp­foh­le­nen Mit­tel­kom­bi­na­tio­nen ist eine gemein­sa­me Ein­nah­me gemeint (sie­he dazu Ein­füh­rungs­ka­pi­tel ?Dosie­rung?).

Hinweis: Herzerkrankungen gehören auf jeden Fall in medizinische Behandlung und unter regelmäßige fachmännische Beobachtung! Das Herzmittel kann aber sehr gut begleitend zu vom Arzt verordneten Herzpräparaten eingenommen werden.

In diesen Fällen wirkt das Herzmittel unterstützend

Auf­grund der oben beschrie­be­nen ele­men­ta­ren Bedeu­tung der Herz­tä­tig­keit auf den gesam­ten Orga­nis­mus, kann das Herz­mit­tel auch ange­zeigt sein bei einem durch eine Herz­schwä­che aus­ge­lös­tem Asth­ma (Asth­ma car­dia­le), einer Stau­ungs­gas­tri­tis oder einer Leber­stau­ung und damit zusam­men­hän­gen­den Hämor­rhoi­den.

All­ge­mein stüt­zend auf das Herz wirkt das Mit­tel auch bei einem ner­vös beding­ten Blut­hoch­druck (Hyper­to­nie), der eine hohe Belas­tung für Herz und Gefä­ße dar­stellt.

Auf einen Blick: das Herzmittel

  • stärkt den Herz­mus­kel, regu­liert sei­nen Ener­gie­haus­halt
  • sorgt für mehr Elas­ti­zi­tät von Herz­mus­kel und Blut­ge­fä­ßen
  • erhöht die Pump­leis­tung des Her­zens
  • ver­bes­sert die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes
  • nor­ma­li­siert die Reiz­lei­tun­gen und Rhyth­mus­stö­run­gen
  • wirkt posi­tiv auf das kom­plet­te Herz-Kreis­lauf-Sys­­­tem