Heilmittel

Das Gicht- und Rheumatismusmittel (JSO Bicomplex 9, PZN 00544906)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Gicht- und Rheumatismusmittel

Das Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel löst die harn­sauren Abla­ge­run­gen im Kör­per und unter­stützt deren Aus­schei­dung. Zudem beugt es erneu­ten Abla­ge­run­gen vor und lin­dert im aku­ten Zustand die Ent­zün­dungs­zei­chen wie Über­wär­mung, Schwel­lung und Rötung. Außer­dem lin­dert es alle Sym­pto­me, die durch eine rheu­ma­ti­sche Rei­zung her­vor­ge­ru­fen wer­den. Das Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel ist das Haupt­mit­tel bei aku­ten Ent­zün­dun­gen der Gelen­ke, wie sie bei Gicht und Rheu­ma typi­scher­wei­se auf­tre­ten.

Eine Stö­rung im Harn­säu­re­stoff­wech­sel führt dazu, dass bei Gicht-Pati­en­ten Harn­säu­re­kris­tal­le in das Bin­de­ge­we­be des Kör­pers ein­ge­la­gert wer­den und Pro­ble­me berei­ten. Ursa­che dafür ist, dass ent­we­der zu viel Harn­säu­re gebil­det und/​oder zu wenig aus­ge­schie­den wird. Zu den vor­ran­gig betrof­fe­nen Ein­la­ge­rungs­stel­len zäh­len Knor­pel, Kno­chen, Gelenk­kap­seln, Bän­der, Seh­nen, Schleim­beu­tel und die Haut.

Statt von Rheu­ma spricht die moder­ne Medi­zin inzwi­schen eher von den Erkran­kun­gen des rheu­ma­ti­schen For­men­krei­ses und zählt dazu eine Rei­he von ver­schie­de­nen Erkran­kun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­rats, und auch ent­zünd­li­che Erkran­kun­gen, die inne­re Orga­ne, die Augen oder die Haut betref­fen. Das vor­ran­gi­ge Sym­ptom sind Gelenk­schmer­zen. Die­se Erkran­kun­gen wer­den eben­falls mit einem gestör­ten Stoff­wech­sel in Ver­bin­dung gebracht, näm­lich mit einer Über­säue­rung des Bin­de­ge­we­bes.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Gicht- und Rheumatismusmittels

Akuter Gichtanfall

Ein aku­ter Gicht­an­fall ist extrem schmerz­haft und auf ein Gelenk beschränkt, das sich rötet, anschwillt und heiß wird.

Im aku­ten Gicht-Anfall mit einer schmerz­haf­ten Gelenk­ent­zün­dung kann das Fie­ber­mit­tel (JSO Bicom­plex 6), auch beglei­tend zur schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie, in Kom­bi­na­ti­on mit dem Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel ein­ge­setzt wer­den.

Wenn zusätz­lich die Nie­ren geschwächt und damit die Aus­schei­dung der Harn­säu­re­kris­tal­le gestört ist, kann das Mit­tel mit dem Nie­ren­mit­tel (JSO Bicom­plex 20) kom­bi­niert wer­den.

Besteht eine all­ge­mei­ne Aus­schei­dungs­schwä­che, ohne nach­weis­ba­re Schä­di­gung der Nie­ren, kann auch das Aus­schei­dungs­mit­tel (JSO Bicom­plex 24) unter­stüt­zen.

Hinweis

Um einen aku­ten Gicht-Anfall zu ver­mei­den, soll­ten Pati­en­ten die bekann­ten Aus­lö­ser mei­den. Dazu zäh­len vor allem: fet­tes und reich­hal­ti­ges Essen, Alko­hol, eine erhöh­te kör­per­li­che Belas­tung etwa bei Infek­tio­nen, Ope­ra­tio­nen und auch see­li­scher Stress.

Rheuma

Im aku­ten Rheu­ma­schub mit Schmer­zen in einem oder meh­re­ren Gelen­ken wird das Fie­ber­mit­tel (JSO Bicom­plex 6) in Kom­bi­na­ti­on mit dem Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel ein­ge­nom­men. Dies kann auch gut beglei­tend zur schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie erfol­gen.

Bei einer gleich­zei­ti­gen Nei­gung zu Was­ser­ein­la­ge­run­gen ist eine Kom­bi­na­ti­on mit dem Was­ser­sucht­mit­tel (JSO Bicom­plex 25) ange­zeigt.

Hinweis

Gicht- und Rheu­ma-Pati­en­ten soll­ten sich auf jeden Fall in eine inten­si­ve lang­fris­ti­ge The­ra­pie bei einem Arzt oder Heil­prak­ti­ker bege­ben.

Dosierung

Im Akut-Sta­di­um kön­nen alle zehn Minu­ten ein bis zwei Tablet­ten ein­ge­nom­men wer­den. Für Gicht-Pati­en­ten emp­fiehlt sich aber auch eine lang­fris­ti­ge The­ra­pie über vier bis sechs Mona­te mit ein- bis zwei­mal täg­lich zwei bis vier Tablet­ten, je nach Krank­heits­bild. Je nach Schwe­re der Beschwer­den kön­nen bis zu drei- bis fünf­mal täg­lich zwei bis drei Tablet­ten genom­men wer­den.

Ers­te Hin­wei­se auf Stö­run­gen im Säu­re-Basen-Haus­halt kön­nen zum Bei­spiel nächt­li­che Waden­krämp­fe sein. In die­sem Fall ist eine The­ra­pie­dau­er von vier bis sechs Wochen sinn­voll, emp­foh­len wird die Ein­nah­me von zwei bis vier Tablet­ten ein- bis zwei­mal täg­lich.

Im Fall einer Arthri­tis ist eine län­ger­fris­ti­ge The­ra­pie mit einer Gabe von ein- bis zwei­mal täg­lich zwei bis vier Tablet­ten rat­sam.

In diesen Fällen wirkt das Gicht- und Rheumatismusmittel unterstützend

Auch bei einem star­ken Mus­kel­ka­ter hilft das Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel. Der Mus­kel­ka­ter, der sich ein bis zwei Tage nach einer unge­wohn­ten und star­ken kör­per­li­chen Belas­tung ein­stellt, resul­tiert aus kleins­ten Faser­ris­sen in der Mus­ku­la­tur. Damit ist häu­fig eine zu hohe Harn­säu­re­be­las­tung ver­bun­den. In der Regel bes­sert er sich ab dem drit­ten Tag nach der Belas­tung und ver­schwin­det nach ein paar wei­te­ren Tagen von selbst.

Das Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel kann auch zur Vor­beu­gung einer Arte­ri­en­ver­kal­kung in Kom­bi­na­ti­on mit dem Gefäß­mit­tel (JSO Bicom­plex 8) ein­ge­setzt wer­den, wenn eine Arte­rio­skle­ro­se auf­grund von Stö­run­gen im Säu­re-Basen-Haus­halt befürch­tet wird.

Auf einen Blick: das Gicht- und Rheumatismusmittel

  • löst harn­saure Abla­ge­run­gen im Kör­per
  • unter­stützt die Aus­schei­dung
  • lin­dert aku­te Ent­zün­dungs­zei­chen