Heilmittel

Das Gefäßmittel (JSO Bicomplex 8, PZN 00544898)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Gefäßmittel

Das Gefäß­mit­tel rege­ne­riert das Gewe­be der Gefäß­wän­de. Die­se wer­den wie­der elas­ti­scher, die bereits vor­han­de­nen Abla­ge­run­gen kön­nen abge­baut und so einem Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall vor­ge­beugt wer­den. Außer­dem bekom­men die Gefäß­wän­de wie­der mehr Span­nung, die nötig ist, um den Druck, mit dem das Blut vom Her­zen durch den Kör­per gepumpt wird, zu hal­ten und eine gleich­mä­ßig gute Ver­sor­gung des gesam­ten Kör­pers mit den Nähr­stof­fen sowie dem Sauer­stoff aus dem Blut zu gewähr­leis­ten. Eben­so wird die Fließ­ei­gen­schaft des Blu­tes ver­bes­sert.

Daher ist das Gefäß­mit­tel das Haupt­mit­tel bei einer alters­be­ding­ten Gefäß­ver­kal­kung (Arte­rio­skle­ro­se) bezie­hungs­wei­se deren Vor­beu­gung sowie bei dadurch beding­ten Durch­blu­tungs­stö­run­gen.

Die Blut­ge­fä­ße des mensch­li­chen Kör­pers unter­tei­len sich in Arte­ri­en, die das sauer­stoff­rei­che Blut vom Her­zen weg in den Kör­per trans­por­tie­ren, und in die Venen, die das koh­len­di­oxid­rei­che Blut aus dem Kör­per zur Lun­ge hin trans­por­tie­ren. In der Lun­ge nimmt das Blut dann wie­der fri­schen Sauer­stoff auf, das Koh­len­di­oxid wird aus­ge­at­met. Ohne die Ver­sor­gung mit Sauer­stoff und Nähr­stof­fen durch das Blut und den Abtrans­port von Abfall­stof­fen, kann kei­ne Kör­per­zel­le über­le­ben. Dar­um kommt den Gefä­ßen eine zen­tra­le Rol­le für den Men­schen zu. Wenn sie mit zuneh­men­dem Alter sprö­de wer­den, Abla­ge­run­gen an der Gefäß­wand die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes behin­dern, dann kommt es zu Durch­blu­tungs­stö­run­gen, die schlimms­ten­falls in einem Herz­in­farkt oder einem Schlag­an­fall enden kön­nen.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Gefäßmittels

Arteriosklerose

Die Arte­rio­skle­ro­se ist die häu­figs­te Gefäß­er­kran­kung über­haupt, die wegen der Min­der­durch­blu­tung zu einer gan­zen Rei­he von Fol­ge­er­kran­kun­gen führt – im schlimms­ten Fall zu einem aku­ten Gefäß­ver­schluss, der dann einen Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall aus­löst. Hin­ter der Ver­en­gung der Gefä­ße steckt eine kom­ple­xe Stoff­wech­sel­stö­rung des Kör­pers. Das Gefäß­mit­tel erhöht die Fließ­fä­hig­keit des Blu­tes und ver­bes­sert die Ernäh­rung und Ent­sor­gung des Gefäß­ge­we­bes. Dadurch beugt es der Ent­ste­hung von Throm­ben und der erneu­ten Bil­dung von Kalk­ab­la­ge­run­gen in den Gefä­ßen vor.

Blutdruckprobleme (Hypertonie, Hypotonie)

Der Druck mit dem das Blut vom Her­zen aus durch unse­ren Kör­per gepumpt wird, ist ent­schei­dend für jede Funk­ti­on unse­res Orga­nis­mus. Denn nur wenn jede noch so ent­fernt lie­gen­de Kör­per­zel­le mit Blut ver­sorgt wird, kann sie arbei­ten und über­le­ben. Pro­ble­me mit dem Blut­druck haben also weit­rei­chen­de Fol­gen: Ein zu hoher Druck belas­tet auf Dau­er die Gefäß­wän­de, die ihm stand­hal­ten müs­sen. Bei einem zu nied­ri­gen Druck dro­hen Durch­blu­tungs- und damit Ver­sor­gungs­pro­ble­me. Durch sei­ne posi­ti­ve Wir­kung auf die Elas­ti­zi­tät und Span­nung der Gefä­ße sowie auf die Fließ­ei­gen­schaft des Blu­tes wirkt das Gefäß­mit­tel regu­lie­rend bei Blut­druck­pro­ble­men.

Eben­falls beach­tet wer­den muss bei einem Blut­hoch­druck die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Nie­re. Geht die Hyper­to­nie mit einer ver­min­der­ten Aus­schei­dung und/​oder einer Nie­ren­er­kran­kung ein­her, ist eine Kom­bi­na­ti­on des Gefäß­mit­tels mit dem Nie­ren­mit­tel (JSO Bicom­plex 20) sinn­voll.

Bei einer ver­min­der­ten Leis­tungs­fä­hig­keit des Her­zens ist eine Kom­bi­na­ti­on fol­gen­der Mit­tel ange­zeigt:

  • Gefäß­mit­tel mit Herz­mit­tel (JSO Bicom­plex 12)

Hinweis

Blut­druck­pro­ble­me gehö­ren in die Hän­de eines erfah­re­nen The­ra­peu­ten, der genau dia­gnos­ti­zie­ren kann, wel­cher Zusam­men­hang bei Ihnen indi­vi­du­ell vor­liegt.

Dosierung

Bei älte­ren Pati­en­ten kann man das Gefäß­mit­tel auch über Jah­re hin­weg geben. Die emp­foh­le­ne Dosie­rung für eine Lang­zeit­the­ra­pie liegt bei drei­mal täg­lich zwei Tablet­ten.

In diesen Fällen wirkt das Gefäßmittel unterstützend

Bei einer alters­be­ding­ten Schwä­che des Her­zens kann das Gefäß­mit­tel mit dem Herz­mit­tel (JSO Bicom­plex 12) als Stüt­ze ein­ge­setzt wer­den.

Bei einer zusätz­lich zur Arte­rio­skle­ro­se auf­tre­ten­den Säu­re­be­las­tung des Stoff­wech­sels, etwa durch eine Gicht-Erkran­kung, kann auch eine Kom­bi­na­ti­on mit dem Gicht- und Rheu­ma­tis­mus­mit­tel (JSO Bicom­plex 9) ange­zeigt sein.

Das Gefäß­mit­tel kann beglei­tend bei Unter­schen­kel­ge­schwü­ren in Kom­bi­na­ti­on mit dem Geschwür­mit­tel (JSO Bicom­plex 14) ein­ge­setzt wer­den.

Zur Stär­kung des venö­sen Sys­tems und zur Behand­lung von Krampf­ader­lei­den emp­fiehlt sich eine Kom­bi­na­ti­on von Gefäß- und Mus­kel­mit­tel (JSO Bicom­plex 29).

Auf einen Blick: das Gefäßmittel

  • rege­ne­riert Gefäß­wän­de
  • wirkt Abla­ge­run­gen an den Gefäß­wän­den ent­ge­gen
  • erhöht die Span­nung in den Gefäß­wän­den
  • regu­liert Blut­druck­schwan­kun­gen
  • ver­bes­sert die Durch­blu­tung