Heilmittel

Das Drüsenmittel (JSO Bicomplex 4, PZN 00544852)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Drüsenmittel

Das Drü­sen­mit­tel wirkt Ver­här­tun­gen und Ver­grö­ße­run­gen von Drü­sen im Kör­per ent­ge­gen. Es ver­bes­sert die Ernäh­rung des Drü­sen­ge­we­bes und unter­stützt gleich­zei­tig die Ent­gif­tung der Drü­sen. Daher ist es das Haupt­mit­tel bei allen Stö­run­gen kör­per­ei­ge­ner Drü­sen und umfasst in sei­ner Wir­kung sowohl die Drü­sen des lympha­ti­schen als auch des hor­mo­nel­len Sys­tems.

Als lympha­ti­sches Sys­tem wird die Gesamt­heit aller Lymph­kno­ten und der den gan­zen Kör­per durch­zie­hen­den Lymph­bah­nen bezeich­net. Zum Hor­mon­sys­tem gehö­ren zum Bei­spiel die Schild­drü­se und die Neben­nie­ren­rin­de, die ange­regt durch ent­spre­chen­de Boten­stof­fe aus dem Gehirn, für den Men­schen lebens­wich­ti­ge Hor­mo­ne her­stel­len und auf die­se Wei­se auf die Funk­tio­nen der Orga­ne ein­wir­ken.

Mit geschwol­le­nen Lymph­kno­ten, Hals- oder Rachen­man­deln reagiert der Kör­per auf aku­te Infek­te. Die Schwel­lun­gen sind ein Zei­chen dafür, dass die Immun­ab­wehr auf Hoch­tou­ren läuft. Vor allem bei Kin­dern ist das lympha­ti­sche Sys­tem oft gefor­dert, weil sie alle Erre­ger erst ein­mal ken­nen ler­nen müs­sen.

Die Hor­mo­ne der Schild­drü­se haben ent­schei­den­den Anteil an einem funk­tio­nie­ren­den Stoff­wech­sel und Wachs­tum und sind für den Men­schen lebens­not­wen­dig. Das Drü­sen­mit­tel kommt daher vor allem bei allen Stö­run­gen der Schild­drü­se, sei es nun eine Über- oder eine Unter­funk­ti­on und der damit zusam­men­hän­gen­den Bil­dung eines Kropfs (Stru­ma), zum Ein­satz.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Drüsenmittels

Neigung zu geschwollenen Lymphdrüsen

Men­schen mit einer gene­rel­len Nei­gung zu über­stei­ger­ten lympha­ti­schen Reak­tio­nen erkäl­ten sich sehr leicht. Typi­sche Zei­chen einer so genann­ten lympha­ti­schen Kon­sti­tu­ti­on sind chro­ni­scher Schnup­fen, wie­der­hol­te Bron­chi­tis oder Mit­tel­ohr­ent­zün­dun­gen, wie­der­keh­ren­de Schwel­lun­gen der Lymph­kno­ten am Hals oder der Man­deln. In die­sem Fall ist eine län­ger­fris­ti­ge Behand­lung mit dem Drü­sen­mit­tel rat­sam.

Kommt es zu Eite­run­gen oder Geschwü­ren der betrof­fe­nen Lymph­drü­sen ist eine Kom­bi­na­ti­on mit dem Geschwür­mit­tel (JSO Bicom­plex 14) sinn­voll.

Unter­stüt­zend bei einer aku­ten Ent­zün­dung, die evtl. auch mit Fie­ber ein­her­geht oder sehr hef­ti­ge Sym­pto­me macht, kann das Drü­sen­mit­tel im Wech­sel mit dem Fie­ber­mit­tel (JSO Bicom­plex 6) ein­ge­nom­men wer­den.

Schilddrüsenstörungen

Eine Stö­rung der Schild­drü­sen­funk­ti­on kann vie­le ver­schie­de­ne Sym­pto­me haben, so kann etwa eine Ver­grö­ße­rung der Schild­drü­se (Stru­ma), im Volks­mund auch Kropf genannt, sowohl von einer Unter- als auch eine Über­funk­ti­on aus­ge­löst wer­den, aber auch bei einer völ­lig nor­ma­len Funk­ti­on der Drü­se auf­tre­ten.

Hinweis

Ent­glei­sun­gen des Schild­drü­sen­stoff­wech­sels kön­nen lebens­be­droh­lich wer­den. Ein Schild­drü­sen-Pati­ent muss von einem Endo­kri­no­lo­gen behan­delt und beglei­tet wer­den, da even­tu­ell Hor­mo­ne in Tablet­ten­form ein­ge­nom­men wer­den müs­sen. In einem sol­chen Fall kann das Schüß­ler-Kom­bi­prä­pa­rat beglei­tend, aber auf kei­nen Fall aus­schließ­lich ein­ge­setzt wer­den.

Dosierung

Bei aku­ten Beschwer­den kön­nen bis zur Bes­se­rung alle zehn Minu­ten ein bis zwei Tablet­ten ein­ge­nom­men wer­den; zur nach­fol­gen­den Behand­lung drei- bis vier­mal täg­lich ein bis zwei Tablet­ten.

Für eine län­ger­fris­ti­ge The­ra­pie über meh­re­re Wochen kön­nen drei- bis vier­mal täg­lich zwei bis drei Tablet­ten ein­ge­nom­men wer­den.

Bei Babys und Klein­kin­dern sowohl im aku­ten Fall als auch zur län­ger­fris­ti­gen Behand­lung drei- bis vier­mal täg­lich eine Tablet­te, auf­ge­löst in Was­ser, ver­ab­rei­chen. Bei grö­ße­ren Kin­dern kann die Dosie­rung auf zwei Tablet­ten bei glei­cher Häu­fig­keit erhöht wer­den.

In diesen Fällen wirkt das Drüsenmittel unterstützend

Auf­grund sei­ner posi­ti­ven Wir­kung auf das lympha­ti­sche Sys­tem und damit auf die kör­per­ei­ge­ne Abwehr, ist das Drü­sen­mit­tel auch im Fal­le von all­er­gisch beding­ten Erkran­kun­gen ein­setz­bar. Häu­fi­ge Ein­satz­ge­bie­te sind zum Bei­spiel ein Heu­schnup­fen oder Aus­schlä­ge der Haut. Denn in die­sen Fäl­len kommt es zu einer Über­re­ak­ti­on des Immun­sys­tems.

Bei einer all­er­gisch beding­ten Bin­de­haut­ent­zün­dung unter­stützt das Drü­sen­mit­tel die Augen­bin­de­haut bei der Rege­ne­ra­ti­on.

Auf einen Blick: das Drüsenmittel

  • beugt Ver­här­tun­gen vor
  • wirkt Drü­sen­schwel­lun­gen ent­ge­gen
  • ver­bes­sert die Ernäh­rung von Drü­sen­ge­we­be
  • unter­stützt die Ent­gif­tung