Heilmittel

Das Blasenmittel (JSO Bicomplex 26, PZN 00545082)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Blasenmittel

Das Bla­sen­mit­tel stärkt sowohl die Schleim­haut, als auch die Mus­ku­la­tur und die ner­va­le Ver­sor­gung der Bla­se.

Es ist das Haupt­mit­tel für alle Arten von Erkran­kun­gen und Stö­run­gen der Harn­bla­se, vor allem bei einer aku­ten Bla­sen­ent­zün­dung.

Die Bla­se ist das Sam­mel­be­cken für den Urin, der ste­tig von der Nie­re über die Harn­lei­ter zur Bla­se tröp­felt. Das Hohl­or­gan, das im Innern ste­ril und mit einer Schleim­haut aus­ge­klei­det ist, sam­melt den Urin so lan­ge, bis die Ner­ven in der Bla­sen­wand reagie­ren und eine Ent­lee­rung for­dern – der Mensch ver­spürt den Drang die Toi­let­te auf­zu­su­chen, der Urin fließt über die Harn­röh­re ab. Von aku­ten Bla­sen­ent­zün­dun­gen sind beson­ders Frau­en betrof­fen, weil ihre Harn­röh­re mit nur drei bis vier Zen­ti­me­tern Län­ge eine weit­aus gerin­ge­re Bar­rie­re für auf­stei­gen­de Kei­me bie­tet als die des Man­nes.

Das Bla­sen­mit­tel kommt sowohl bei aku­ten als auch bei chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen der Bla­se zum Ein­satz. Außer­dem ver­schafft es Lin­de­rung bei einer Schwä­che des Schließ­mus­kels.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Blasenmittels

Reizblase, Blasenschwäche

Frau­en sind beson­ders häu­fig von einer Reiz­bla­se betrof­fen, die sie mit­un­ter auf eine regel­rech­te Gedulds­pro­be stellt. Denn der häu­fi­ge Harn­drang, den eine Bla­sen­schwä­che aus­zeich­net, kann für die Betrof­fe­nen zu einer psy­chi­schen Belas­tung wer­den. Die täg­li­che Harn­men­ge ist dabei in der Regel aber nicht erhöht. Das Bla­sen­mit­tel hat eine beru­hi­gen­de Wir­kung auf die irri­tier­ten Ner­ven in der Bla­sen­in­nen­wand. Eben­so stärkt es die Mus­ku­la­tur der Bla­se.

Bettnässen

Ob nächt­li­ches Ein­näs­sen bei Kin­dern wirk­lich ein Grund zur Sor­ge ist, hängt sehr stark vom Alter ab. Denn was vie­le Eltern nicht wis­sen: Im fünf­ten Lebens­jahr machen noch etwa 15 Pro­zent der Kin­der nachts ins Bett, im sechs­ten Lebens­jahr noch etwas über zehn Pro­zent. Daher soll­te im Ein­zel­fall auf jeden Fall der Kin­der­arzt mög­li­che orga­ni­sche Ursa­chen für das nächt­li­che Ein­näs­sen aus­schlie­ßen. Das Bla­sen­mit­tel unter­stützt das Zusam­men­spiel von Mus­ku­la­tur und Ner­ven, die für eine wil­lent­li­che Bla­sen­ent­lee­rung nötig ist.

Dosierung

Die emp­foh­le­ne Dosie­rung liegt bei drei­mal täg­lich zwei Tablet­ten.

Kin­der neh­men drei­mal täg­lich eine Tablet­te.

In diesen Fällen wirkt das Blasenmittel unterstützend

Bei einer vom Arzt im Labor fest­ge­stell­ten feh­ler­haf­ten Zusam­men­set­zung des Urins kann das Bla­sen­mit­tel hilf­reich sein. Zum Bei­spiel kommt es vor allem nach Ent­zün­dun­gen vor, dass Schleim­haut-Bestand­tei­le der Bla­se mit aus­ge­schwemmt wer­den.

Auf einen Blick: das Blasenmittel

  • stärkt Schleim­haut, Mus­keln und Ner­ven der Bla­se
  • lin­dert Beschwer­den aku­ter Ent­zün­dun­gen
  • hilft bei einer ner­vö­sen Reiz­bla­se