Heilmittel

Das Ausscheidungsmittel (JSO Bicomplex 24, PZN 00545053)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Ausscheidungsmittel

Das Aus­schei­dungs­mit­tel för­dert die Rei­ni­gungs- und Rege­ne­ra­ti­ons­pro­zes­se der Schleim­häu­te und wirkt auf die ein­zel­ne Schleim­haut­zel­le. Es akti­viert deren Stoff­wech­sel und akti­viert die Ent­gif­tung von Medi­ka­men­ten­rück­stän­den und Nar­ko­se­mit­teln. Es regt Leber, Gal­le und Nie­ren an, alle Abfall­pro­duk­te des Stoff­wech­sels aus­zu­schei­den und unter­stützt damit den Säu­re-Basen-Haus­halt. Auch über­schüs­si­ges Was­ser wird aus dem Gewe­be gelöst und aus­ge­schie­den.

Es ist daher das Haupt­mit­tel zur Aus­lei­tung und wich­tig bei einer Ent­gif­tung von Stoff­wech­se­l­end­pro­duk­ten, Medi­ka­men­ten oder Alko­hol.

Der mensch­li­che Kör­per besitzt auf­fal­lend vie­le auf­ein­an­der abge­stimm­te Sys­te­me, die unver­wert­ba­re Stof­fe und Abfall­pro­duk­te aus den Kör­per­zel­len aus­schei­den. Die­se Sys­te­me sind des­halb so wich­tig, weil ohne sie der Kör­per inner­halb kür­zes­ter Zeit ver­gif­tet wäre. Des­halb machen sich auch bereits klei­ne Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen der Ent­gif­tungs­or­ga­ne durch Abla­ge­run­gen belas­ten­der Stof­fe bemerk­bar. So ver­schla­cken zum Bei­spiel Säu­ren oder Eiwei­ße das Bin­de­ge­we­be.

Zu den Aus­schei­dungs- und Ent­gif­tungs­or­ga­nen gehö­ren das Blut, die Lun­ge, das Lymph­sys­tem, Leber, Darm und Nie­re. Auch die Haut über­nimmt über den Schweiß eine Aus­schei­dungs­funk­ti­on und unter­stützt ande­re Orga­ne bei der Aus­schei­dung.

Das Aus­schei­dungs­mit­tel regu­liert die Rege­ne­ra­ti­on und Rei­ni­gung des Gewe­bes, es wirkt auf die ein­zel­ne Zel­le eben­so wie auf gan­ze Orga­ne.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Ausscheidungsmittels

Blasenentzündung

Frau­en sind beson­ders häu­fig von der Ent­zün­dung der Bla­sen­schleim­haut oder von Harn­wegs­in­fek­ten betrof­fen. Die Sym­pto­me sind häu­fi­ger Harn­drang mit wenig Urin­men­ge, Schmer­zen beim Was­ser­las­sen und even­tu­ell Blut im Urin. In den aller­meis­ten Fäl­len sind Koli­bak­te­ri­en oder Ente­ro­kok­ken aus dem Ver­dau­ungs­trakt Aus­lö­ser. Das Aus­schei­dungs­mit­tel ist ein sehr gutes Begleit­mit­tel bei einer Bla­sen­ent­zün­dung. Vor­aus­ge­setzt, der Urin ist sau­er. Sie kön­nen das mit­hil­fe von Urin-Test­stäb­chen aus der Apo­the­ke kon­trol­lie­ren.

Im aku­ten Sta­di­um der Bla­sen­ent­zün­dung ist die Kom­bi­na­ti­on mit dem Fie­ber­mit­tel (JSO Bicom­plex 6) zu emp­feh­len. Bei chro­ni­scher Bla­sen­ent­zün­dung oder zur Unter­stüt­zung der Rekon­va­les­zenz­pha­se dient das Bla­sen­mit­tel (JSO Bicom­plex 26).

Schweißneigung

Über die Haut und ganz beson­ders die Schweiß­bil­dung regu­liert der Kör­per sei­ne Tem­pe­ra­tur. Gleich­zei­tig hat die Haut auch eine wich­ti­ge Aus­schei­dungs­funk­ti­on. Die pro­du­zie­ren­den Schweiß­drü­sen sind über die gesam­te Kör­per­ober­flä­che ver­teilt. Nor­ma­ler­wei­se ver­liert der Kör­per, ohne dass wir es bemer­ken, einen hal­ben Liter Flüs­sig­keit pro Tag über den Kör­per­schweiß. Bei star­kem Fie­ber kön­nen es dage­gen bis zu fünf Liter pro Tag sein. Das Aus­schei­dungs­mit­tel kann bei einer über­mä­ßi­gen Schweiß­bil­dung zum Ein­satz kom­men, wenn dahin­ter eine Stö­rung der Aus­schei­dungs­funk­ti­on des Kör­pers steckt. Typisch dafür sind übel rie­chen­de Schwei­ße.

Dosierung

Die emp­foh­le­ne Dosie­rung: akut alle zehn Minu­ten ein bis zwei Tablet­ten, zur Nach­fol­ge-Behand­lung drei- bis vier­mal täg­lich ein bis zwei Tablet­ten.

In diesen Fällen wirkt das Ausscheidungsmittel unterstützend

Zur Vor­beu­gung von Nie­ren­stei­nen kann das Mit­tel in Kom­bi­na­ti­on mit dem Nie­ren­mit­tel (JSO Bicom­plex 20) ein­ge­nom­men wer­den.

Bei star­kem Mus­kel­ka­ter nach einer star­ken Über­säue­rung der Mus­keln kann das Mit­tel im Wech­sel mit dem Mus­kel­mit­tel (JSO Bicom­plex 29) für eine schnel­le­re Rege­ne­ra­ti­on des Gewe­bes sor­gen.

Auf einen Blick: das Ausscheidungsmittel

  • regt die Ent­gif­tung an
  • stärkt die Schleim­haut­zel­len
  • akti­viert den Stoff­wech­sel
  • regt Leber, Gal­le und Nie­ren an
  • har­mo­ni­siert den Säu­­re-Basen-Haus­halt