Heilmittel

Das Abführmittel (JSO Bicomplex 1, PZN 00544817)

So ist das Schüßler-Kombipräparat zusammengesetzt

So wirkt das Abführmittel

Das Abführ­mit­tel wirkt sich posi­tiv auf die Tätig­keit des Darms und sei­ne Aus­schei­dungs­funk­ti­on aus. Daher ist es das Haupt­mit­tel bei einer Ver­stop­fung (Obsti­pa­ti­on) oder einer all­ge­mein trä­gen Darm­tä­tig­keit. Das Kom­bi­prä­pa­rat sorgt für mehr Straff­heit im Gewe­be und för­dert die Tätig­keit des Arbeits­ge­we­bes im Darm.

Der Darm ist nicht nur der Ort im Kör­per, an dem die zuge­führ­ten Nähr­stof­fe in den Blut­kreis­lauf auf­ge­nom­men wer­den, son­dern auch der Ort, an dem vie­le schäd­li­che, gif­ti­ge oder unbrauch­ba­re Stof­fe aus­sor­tiert wer­den. Daher ist der Darm sehr wich­tig für die kör­per­ei­ge­ne Immun­ab­wehr.

Doch nicht erst bei einer vor­lie­gen­den Ver­stop­fung, son­dern auch bereits vor­beu­gend bei einer all­ge­mein trä­gen Ver­dau­ung, hilft das Mit­tel dem Darm auf die Sprün­ge. Denn was der Darm nicht aus­schei­det, lagert sich im Kör­per ab und führt so zu einer „Ver­gif­tungs­si­tua­ti­on“: Eine trä­ge Ver­dau­ungs- und Aus­schei­dungs­funk­ti­on im Kör­per führt zu einem Rück­stau im lympha­ti­schen Gewe­be und im venö­sen Sys­tem, eben­so in der Leber und in der Haut. Das Abführ­mit­tel regt die Ent­gif­tung an, hilft Schla­cken, die sich im Kör­per ange­staut haben, aus­zu­schei­den.

Bewährte Einsatzmöglichkeiten des Abführmittels

Verstopfung (Obstipation)

Grob gesagt hat ein erwach­se­ner Mensch ein­mal täg­lich geform­ten Stuhl­gang. Je nach Ernäh­rung und indi­vi­du­el­ler Ver­an­la­gung kön­nen Abwei­chun­gen durch­aus als völ­lig nor­mal gel­ten. In den meis­ten Fäl­len lie­gen die Ursa­chen für eine ver­zö­ger­te Darm­ent­lee­rung in man­geln­der Bewe­gung und einer sehr ein­sei­ti­gen und bal­last­stoff­ar­men Ernäh­rung. Des­halb soll­ten die­se bei­den Aspek­te auf jeden Fall bei der The­ra­pie mit berück­sich­tigt wer­den.

Das Abführ­mit­tel wirkt nicht unmit­tel­bar abfüh­rend, viel­mehr bringt es den trä­gen Stuhl­gang in Gang, indem es die Darm­schleim­haut und die Darm­be­we­gun­gen nor­ma­li­siert. So wird eine Ver­stop­fung ursäch­lich und lang­fris­tig anhal­tend behan­delt.

Dosierung

Drei­mal täg­lich zwei bis drei Tablet­ten über meh­re­re Tage ein­neh­men, bis sich der Stuhl­gang wie­der nor­ma­li­siert hat. Bei einer bereits län­ger anhal­ten­den Darm­träg­heit auch län­ger.

In diesen Fällen wirkt das Abführmittel unterstützend

Eine chro­ni­sche Ver­stop­fung kann auf­grund des oben beschrie­be­nen Rück­staus ins venö­se Sys­tem des Kör­pers auch zu einer krampf­ader­ähn­li­chen Erwei­te­rung der Venen im Anal­ka­nal füh­ren – zu so genann­ten Hämor­rhoi­den. Das Abführ­mit­tel ist bei einer kom­bi­nier­ten trä­gen Darm­funk­ti­on mit Hämor­rhoi­den oder einem Anal­schleim­haut­vor­fall (Pro­laps) ange­zeigt.

In die­sem Zusam­men­hang kann es auch zu After­ju­cken kom­men, bei dem das Abführ­mit­tel eben­falls hel­fen kann, wenn die Ursa­che durch einen The­ra­peu­ten abge­klärt wur­de.

Auf einen Blick: das Abführmittel

  • kräf­tigt die Darm­tä­tig­keit
  • regu­liert die Erreg­bar­keit der Darm­zel­len
  • heilt gestör­te Darm­funk­tio­nen