Erkrankungen

Naturmedizin bei zahnbedingten Beschwerden

Karies

Kari­es kann heu­te gut vor­ge­beugt wer­den.
© Kroyw/​Wikmedia Com­mons, 2011.

Ein strah­len­des Lächeln mit gesun­den Zäh­nen ist attrak­tiv. Für die meis­ten Men­schen spie­gelt es Gesund­heit und Schön­heit wider. In die­sem Fal­le ent­spricht das natür­li­che Emp­fin­den sogar wis­sen­schaft­li­chen Tat­sa­chen: Denn For­scher stell­ten fest, dass sich die Zahn­ge­sund­heit wesent­lich auf den gesam­ten mensch­li­chen Orga­nis­mus aus­wirkt. Ent­spre­chend kön­nen zum Bei­spiel feh­len­de oder kran­ke Zäh­ne die Ursa­che für Tin­ni­tus, Kopf- oder Rücken­schmer­zen sein. Auch schmerz­haf­te Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen soll­ten nicht lan­ge unbe­han­delt blei­ben. Sie kön­nen lang­fris­tig sogar Kie­fer­kno­chen abbau­en und damit für irrepa­ra­ble Schä­den sor­gen.

Es lohnt sich also, Zäh­ne schon vom ers­ten Tag an zu pfle­gen. Dabei ist das Milch­ge­biss mit sei­nen 20 Zäh­nen genau­so wich­tig zu neh­men, wie das Erwach­se­nen-Gebiss (32 Zäh­ne). Die Pfle­ge unter­stützt die Zäh­ne bei ihrer lebens­lan­gen Auf­ga­be: die Zer­mah­lung von Nah­rung. Denn je bes­ser das Essen zer­kaut und ein­ge­spei­chelt ist, des­to leich­ter kann es im wei­te­ren vom Magen, Dünn- und Dick­darm ver­ar­bei­tet und sei­ne Nähr­stof­fe vom Kör­per auf­ge­nom­men wer­den.

Zähne sind überlebenswichtig

Wie wich­tig die­ser „rei­bungs­vol­le“ Job der Zäh­ne ist, wird den meis­ten Men­schen erst klar, wenn etwas in der Mund­höh­le nicht mehr stimmt: Wenn auch nur ein klei­nes Stück­chen vom Zahn abbricht, scheint sich ein Kra­ter im Mund auf­ge­tan zu haben. Das Gesamt-Befin­den des Kör­pers kann von Kari­es (Zahn­fäu­le), Wur­zel- oder Zahn­fleisch-Ent­zün­dun­gen stark betrof­fen sein. Ein gesun­der Mensch reagiert bei­spiels­wei­se sofort auf die Zahn­fleisch­ent­zün­dung mit Fie­ber oder erhöh­ter Tem­pe­ra­tur. Der Kör­per ver­sucht durch ver­mehr­te Durch­blu­tung und Schmer­zen, noch Schlim­me­res zu ver­hin­dern. Ganz auf die Abwehr kon­zen­triert, hören Hun­ger oder Appe­tit auf. Greift der betrof­fe­ne Mensch nicht recht­zei­tig ein, kann sich sogar Unter­ernäh­rung ein­stel­len. Als es frü­her noch kei­ne so umfang­rei­chen zahn­me­di­zi­ni­schen Maß­nah­men zur Zahnerhal­tung oder Ein­bau von künst­li­chen Gebis­sen gab, star­ben Men­schen in Fol­ge ihres zer­stör­tem Kau­ap­pa­ra­tes: Die meis­ten hat­ten am Ende ihres Lebens fast alle Zäh­ne ver­lo­ren und das bedeu­te­te wegen der man­geln­den oder feh­len­den Nah­rungs­auf­nah­me den Hun­ger­tod. Auch wenn dies schein­bar ande­re Leis­tun­gen der Medi­zin zu schmä­lern scheint: Exper­ten glau­ben, dass die im 20. Jahr­hun­dert – durch Zahn­pfle­ge und bes­ser gewor­de­ne zahn­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung – opti­mier­te Zahn­ge­sund­heit einen wesent­li­chen Anteil an der erheb­li­chen Erhö­hung unse­rer Lebens­er­war­tung hat.

Konstitution und ihre Bedeutung

Zahnwürmer

Zahn­wurm. Elfen­bein­schnit­ze­rei, Süd­frank­reich, 1780, Medi­zin­his­to­ri­sches Muse­um, Ingol­stadt.

In Deutsch­land (im Gegen­satz zum Bei­spiel zu Eng­land) besteht eine gute zahn­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung für die All­ge­mein­heit. Durch täg­li­che, gründ­li­che Zahn­pfle­ge und halb­jähr­li­che Kon­troll­un­ter­su­chun­gen (zum Bei­spiel auch zu Ent­fer­nung des Zahn­steins) kann hier­zu­lan­de schon viel für die Zahn­ge­sund­heit getan wer­den. Nun ist jedoch nicht jeder Mensch mit einem strah­lend schö­nen Gebiss oder gesun­den Zäh­nen geseg­net. In der Natur­heil­kun­de wird ger­ne auf die „Kon­sti­tu­ti­on“ von Men­schen ver­wie­sen, also die grund­le­gen­de Krank­heits­nei­gung eines Men­schen. Sie ist zum Teil erb­lich bedingt. So wird Grund­le­gen­des wie bei­spiels­wei­se Figur, Zäh­ne oder auch bestimm­te Eigen­schaf­ten von den Eltern auf die Kin­der ver­erbt. Im Lau­fe eines mensch­li­chen Lebens wird die Kon­sti­tu­ti­on außer­dem noch durch Krank­hei­ten, Umwelt­ein­flüs­se, aktu­el­le sozia­le und see­li­sche Belas­tun­gen oder Schä­di­gun­gen beein­flusst. Die Natur­me­di­zin bie­tet Hil­fen sowohl für aku­te als auch für kon­sti­tu­tio­nel­le Stö­run­gen an. Sie ver­folgt grund­sätz­lich die Zie­le:
a) vor­beu­gend die Kon­sti­tu­ti­on zu erhal­ten oder
b) gestör­te Funk­tio­nen durch die Hei­lungs­mög­lich­kei­ten, die einem jeden Men­schen inne­woh­nen, wie­der her­zu­stel­len.

Vorbeugung, Therapie-Unterstützung, Behandlung

Hin­sicht­lich der ganz­heit­li­chen Gesund­heit von Zäh­nen, Kau­ap­pa­rat und Mund­höh­le gibt es eine gan­ze Rei­he alter­na­tiv­me­di­zi­ni­scher Vor­schlä­ge, von denen hier nur ein paar vor­ge­stellt wer­den.

Pflan­zen­heil­kun­de Die tra­di­tio­nel­le euro­päi­sche Medi­zin (TEM) ver­fügt über einen gro­ßen Heil­pflan­zen­schatz. Er dient zur Vor­beu­gung, Lin­de­rung oder Hei­lung von Krank­hei­ten. Wie Para­cel­sus, der gro­ße Arzt aus dem 16. Jahr­hun­dert, schon mein­te: „Gott hat für jedes Lei­den und jede Krank­heit eine Heil­pflan­ze erschaf­fen“. Bei Zahn- oder Mund­höh­len­be­schwer­den eig­net sich zum Bei­spiel Kamil­len­tee zur Mund­spü­lung; Wachol­der­öl oder Wachol­der­be­er­tink­tu­ren zu Zahn- oder Zahn­fleisch­ein­rei­bun­gen; Kau­en einer Gewürz­nel­ke zum vor­über­ge­hen­den Lin­dern von Zahn­schmer­zen.

JSO-Bicom­­ple­­xe: Die manch­mal kom­pli­zier­te Ver­wen­dung der Schü­ß­­ler-Bio­­­mi­­ne­ral­­sal­­ze wur­de von dem Ber­li­ner Arzt Dr. med. Kon­rad Grams zur Behand­lung mit kom­bi­nier­ten Schü­ß­­ler-Sal­­zen wei­ter­ent­wi­ckelt, der Bicom­­plex-The­ra­pie (auch „Kom­­plex-Bio­­che­­mie“). Sie kom­bi­niert die Vor­tei­le der Schü­ß­­ler-The­ra­pie – sinn­vol­le Wirk­stoff­aus­wahl sowie risi­ko­ar­me Ver­wen­dung – mit der Ein­fach­heit eines kos­ten­güns­ti­gen, Selbst­be­han­d­­lungs-Kon­ze­p­­tes. Als Mit­tel der Wahl gilt der JSO-Bicom­­plex Nr. 30, auch als „Zahn­mit­tel“ bezeich­net (PZN 0545136). Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind:

  • all­ge­mei­ne Zahn­pro­ble­me
  • Unter­stüt­zung des Zahn­stoff­wech­sels
  • Kräf­ti­gung des Zahn­schmel­zes
  • Ver­mei­dung früh­zei­ti­gen oder vor­zei­ti­gen Zahn­ver­falls
  • Behan­d­­lungs-Unter­­stüt­zung bei Par­odon­to­se
  • unter­stüt­zen­de Vor­beu­gung von Zahn­schä­den bei Schwan­ge­ren
  • Unter­stüt­zung beim Zah­nen von Klein­kin­dern geeig­net

Ernäh­rungs­um­stel­lung In den Indus­trie­län­dern wird ger­ne zu viel Fet­tes, Sal­zi­ges oder Süßes geges­sen. Die gesund­heit­li­chen Vor­zü­ge voll­wer­ti­ger Ernäh­rung wer­den ger­ne bei­sei­te gescho­ben. Dabei ist der Geschmack von fri­schem Obst und Gemü­se oder einem ech­ten Kör­ner­brot kaum zu über­tref­fen. Das Posi­ti­ve für die Zäh­ne ist außer­dem, das sie „ordent­lich etwas zu bei­ßen“ haben. Wie heißt es so schön „benut­ze es oder ver­lie­re es“ (eng­lisch: use it oder lose it). Mus­keln, die zum Bei­spiel nicht gebraucht wer­den, bil­den sich schon nach zwei Tagen zurück. Ähn­lich ist es mit Zäh­nen: Sie müs­sen mah­len, zubei­ßen und kau­en – das funk­tio­niert in der Regel nicht mit wei­chen und viel zu zucker­hal­ti­gen Kuchen und Chips. Oder mit warm-wei­chem Junk­food. Eine abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung hat zudem den Vor­teil, dass der gan­ze Kör­per mit allen lebens­wich­ti­gen Mine­ra­li­en und Spu­ren­ele­men­ten ver­sorgt wird. Die­se braucht der Kör­per, um zum Bei­spiel den Zahn­schmelz dau­er­haft zu erhal­ten oder eine gute Durch­blu­tung selbst in den feins­ten Blut­ge­fä­ßen zu gewähr­leis­ten.

Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin (TCM) In der TCM gilt der Mund als „Öff­ner“ wich­ti­ger Funk­ti­ons­krei­se:
a) Magen-Milz-Pan­kre­as-Funk­ti­ons­kreis („Meri­di­an“)
b) Bla­sen-Nie­ren-Funk­ti­ons­kreis („Meri­di­an“)
Stö­run­gen die­ser Meri­dia­ne, zu denen jeweils auch Zahn­pro­ble­me gehö­ren, kön­nen unter ande­rem durch Aku­punk­tur behan­delt wer­den. Ent­spre­chend der Leh­re der TCM ent­steht Krank­heit durch Dis­har­mo­nie und einen Man­gel oder Über­fluss an der „Lebens­en­er­gie“ Qi. Die „Ener­gie Qi“ muss aus­ge­gli­chen oder wie­der zum Flie­ßen gebracht wer­den. Neben der Aku­punk­tur kön­nen noch ande­re Maß­nah­men wie Diä­te­tik und Bewe­gung nötig wer­den.

Auto­ge­nes Trai­ning (AT) Nächt­li­ches, unbe­wuss­tes Zäh­ne­knir­schen kann zu Schä­di­gun­gen von Zäh­nen oder Kie­fer­ge­len­ken füh­ren. Wich­tig ist zunächst, eine Auf­biss-Schie­ne vom Zahn­arzt anfer­ti­gen zu las­sen, um das Knir­schen zu ver­hin­dern. Gleich­zei­tig muss jedoch der Stress, der das unbe­wuss­te Zäh­ne­knir­schen aus­löst, nach­hal­tig beho­ben wer­den. Dazu bie­tet sich das Erler­nen einer wirk­sa­men Ent­span­nungs­tech­nik an. Bei­spiels­wei­se das von Prof. Dr. med. Johan­nes Hein­rich Schultz ent­wi­ckel­te Auto­ge­ne Trai­ning. Durch gezielt erlern­te Auto­sug­ges­ti­on kön­nen krank­ma­chen­de Mus­kel­ver­span­nun­gen beho­ben wer­den. Wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen wirkt das Ver­fah­ren auf das vege­ta­ti­ve Ner­ven­sys­tem. Es beru­higt und kann bei ent­spre­chen­dem Trai­ning zu einer ganz­heit­li­chen Ent­span­nung füh­ren (Kör­per, See­le und Geist). Nach der Grund­aus­bil­dung (auch an Volks­hoch­schu­len erlern­bar) kann in einer wei­te­ren Stu­fe des Auto­ge­nen Trai­nings, unter ande­rem durch for­mel­haf­te Vor­satz­bil­dung („ich bin gelas­sen in jeder Lebens­si­tua­ti­on“) auch krank­heits­för­dern­des Ver­hal­ten ver­än­dert wer­den.

Autorin
• Mari­on Kaden (MA), Ber­lin, März 2011.

Zusatzinformation

Kopfschmerzen und Knieverschleiß durch gestörte Kaufunktion

TMD-Folgen

Fern­wir­kun­gen von Stö­run­gen im Kau­ap­pa­rat
© IPR Sys­tems, 2002.

Kopf­schmerz ist eine der häu­figs­ten Gesund­heits-Stö­rung in Deutsch­land über­haupt (10% Migrä­ne, 30% Span­nungs­kopf­schmerz). Und: Bei wenigs­tens 3 von 10 Erwach­se­nen ist eine gestör­te Funk­ti­on des Kau­ap­pa­rats fest­stell­bar. Erfah­re­ne Schmerz­the­ra­peu­ten las­sen des­halb Zäh­ne und Kau­funk­ti­on bei Pati­en­tin­nen mit chro­ni­schem Kopf­schmerz als ers­tes unter­su­chen. Doch das ist nicht alles: Wenn der Kau­ap­pa­rat (=Zäh­ne, Kie­fer, Gelen­ke, Mus­keln) nicht rich­tig funk­tio­niert, kön­nen auch Ohr­ge­räu­sche, Nacken­schmer­zen, Rücken-Fehl­hal­tung oder sogar Schä­den an Hüft- und Knie­ge­len­ken ent­ste­hen.

Und die Ursa­chen? Unbe­wusst schluckt jeder Mensch 1.500-mal am Tag und beißt dabei die Zäh­ne kurz zusam­men. Die­ser Reflex dient der kor­rek­ten Ein­stel­lung des Gebis­ses – damit wir jeder­zeit „kraft­voll“ zubei­ßen kön­nen. Hat jedoch ein Zahn­arzt ein Kari­es-Loch zu stark mit Amal­gam gefüllt, eine Zahn-Pro­the­se falsch bemes­sen oder liegt eine ange­bo­re­ne Abwei­chung vor, funk­tio­niert die­ser Reflex nicht mehr rich­tig. Dann ver­span­nen sich die Kau-Mus­keln und die Biss­kraft ver­teilt sich ungleich. Spä­ter tre­ten Schä­den an den Kie­fer-Gelen­ken auf und nach eini­gen Mona­ten oder Jah­ren pflanzt sich die Stö­rung auch auf die Mus­keln von Kopf und Hals fort. Es ent­steht Span­nungs­kopf­schmerz.

Typische Beschwerden sind:

  • Kau-Schmer­­zen in Kie­­fer-Gelenk und/​​oder Zäh­nen (Ober- und Unter-Kie­­fer)
  • Knack­ge­räu­sche beim Kau­en
  • nächt­li­ches Zäh­ne­knir­schen
  • anhal­ten­de (Spannungs-)Kopfschmerzen
  • Nacken-Stei­­fi­g­keit und -Schmer­zen
  • Ohr­ge­räu­sche (Tin­ni­tus)
  • Zahn­wur­zel-Ent­­zün­­dung durch Zahn-Fehl­be­las­­tung
  • Schlaf­pro­ble­me und kör­per­li­che Leis­tungs­schwä­che
  • Fehl­hal­tun­gen des Rückens mit Rücken­schmer­zen
  • Ver­­­schleiß-Erschei­­nun­­gen in Hüft- und Knie­ge­len­ken (sel­te­ner)

Ist Vor­beu­gung mög­lich? Am bes­ten wäre es, fin­den vie­le Exper­ten, wenn bei jeder Zahn­be­hand­lung – und sei es nur eine Plom­be – eine Funk­ti­ons-Unter­su­chung des Kau­ap­pa­rats durch­ge­führt wird. Nur so ist zu gewähr­leis­ten, dass bei der Behand­lung kei­ne Schä­den gesetzt wer­den.

Tipp Zahn­­arzt-Pati­en­­tIn­­nen soll­ten selbst beob­ach­ten, ob Tage, Wochen oder Mona­te nach dem zahn­ärzt­li­chen Ein­griff fol­gen­de Pro­ble­me auf­tre­ten:

  • Kau­schmer­zen, anhal­ten­de Zahn­schmer­zen
  • Kie­­fer­ge­­lenk-Schmer­­zen
  • Gelenk-Kna­­cken, Zahn-Knir­­schen
  • Kopf- oder Nacken­schmer­zen, Hals­ver­span­nun­gen

Wich­tig: All die­se Pro­ble­me kön­nen auch bei Kin­dern auf­tre­ten! Eltern müs­sen ihre Kin­der des­halb nach einer Kari­es-Zahn­be­han­d­­lung beson­ders auf­merk­sam beob­ach­ten.

Bestehen bereits Beschwer­den, kann die ange­mes­se­ne Kor­rek­tur der Kau­funk­ti­on erheb­lich den Lei­dens­druck mil­dern. Auch chro­ni­sche Ohr­ge­räu­sche kön­nen immer wie­der gebes­sert wer­den. Oder ver­schwin­den sogar ganz. Vor­aus­set­zun­gen: Zuerst eine funk­ti­ons­dia­gnos­ti­sche Unter­su­chung. Dann län­ge­res Tra­gen einer sog. Auf­biss-Schie­ne aus Kunst­stoff und spä­ter das Ein­schlei­fen der Zäh­ne oder ein ange­mes­se­ner Umbau des künst­li­chen Gebis­ses. Bei ange­bo­re­nen Fehl­stel­lun­gen kön­nen auf­wän­di­ge Umstel­lungs-Maß­nah­men der Zäh­ne nötig sein. Ange­sichts der hier­für nöti­gen Kos­ten soll­te unbe­dingt eine Zweit­mei­nung eines ande­ren Fach­arz­tes über Sinn oder Unsinn der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men ein­ge­holt wer­den.

Autor
Rai­ner H. Buben­zer, Gesund­heits­be­ra­ter Bicom​ple​xe​.Heil​pflan​zen​-Welt​.de, Ber­lin, März 2011.