JSO Bicomplexmittel

JSO Bicomplex 4 – Drüsenmittel

Die­ses Mit­tel umfasst in sei­ner Wir­kung die ver­wandt­schaft­li­che Bezie­hung zwi­schen Lymph- und endo­kri­nen Drü­sen. Mitt­ler­wei­le ist die­se funk­tio­nel­le Bezie­hung wis­sen­schaft­lich erhär­tet. Lymph­drü­sen beein­flus­sen den Lymph- und Säf­te­fluss in einem moto­r­ähn­li­chen Prin­zip. Ver­än­de­run­gen ihrer Funk­ti­on bewir­ken Durch­fluss­stö­run­gen und beein­träch­ti­gen den Lymph­fluss. Damit wer­den Erkran­kun­gen des lym­pho­poe­ti­schen Sys­tems wie auch des Abwehr­sys­tems geför­dert. Einer­seits wird dadurch die Auf­ga­be der näh­ren­den, ande­rer­seits die der rei­ni­gen­den Lym­phe ver­än­dert.

Grundwirkungen der Einzelbestandteile

Zusammensetzung

  • Cal­ci­um flu­ora­tum D12
  • Cal­ci­um phos­pho­ri­cum D6
  • Kali­um phos­pho­ri­cum D6
  • Natri­um chlora­tum D6
  • Sili­cea D12
  • jeweils 20 mg pro Tablet­te

Cal­ci­um flu­ora­tum D12
Drü­sen­sto­ckung und -ver­här­tung. Befeuch­tet und erweicht tro­cke­ne und ver­här­te­te Gewe­be. Unter­schied­lich gro­ße und har­te Lymph­drü­sen. Klei­ne und har­te Lymph­drü­sen, beson­ders im Nacken.

Cal­ci­um phos­pho­ri­cum D6
Erethi­sche Skro­fu­lo­se und ade­noi­de Vege­ta­ti­on. Unter­schied­li­che Kon­sis­tenz und Grö­ße der Drü­sen.

Kali­um phos­pho­ri­cum D6
Ner­vö­se Erschei­nun­gen bei Drü­sen­schwel­lun­gen. Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen. Schlaf­stö­run­gen.

Natri­um chlora­tum D6
Ana­bo­li­kum. Regu­liert den Säu­re-Basen-Haus­halt. Sowohl Schwel­lungs- als auch Trock­nungs­zu­stän­de.

Sili­cea D12
Erhält den Kol­lo­idal­zu­stand von Drü­sen und Gewe­ben. Drü­sen­in­suf­fi­zi­enz mit redu­zier­ter Infekt­ab­wehr. Unter­stützt Leu­ko- und Lym­pho­zy­ten­bil­dung. Abschluss­mit­tel nach Ent­zün­dun­gen und Infek­tio­nen.

Wirkmechanismus

Im natur­heil­kund­li­chen Sin­ne beein­flusst das Drü­sen­mit­tel den phy­sio­pa­tho­lo­gi­schen For­men­kreis der Skro­fu­lo­se, deren Haupt­kri­te­ri­um die Stö­run­gen im chy­lo­poe­ti­schen Sys­tem des Abdo­mens dar­stellt. Im enge­ren Sin­ne han­delt es sich hier­bei um Sto­ckun­gen und Stau­un­gen der Bauch­lym­phe, Absorp­ti­ons- und Trans­port­stö­run­gen ins­be­son­de­re des Lymph­sys­tems. Mit den Stö­run­gen der Säf­te­bil­dung all­ge­mein wird eine Ver­min­de­rung der „näh­ren­den Lym­phe“ kon­sta­tiert; gleich­zei­tig wird im mesen­chy­ma­len Gewe­be der Klär­strom und in den Aus­schei­dungs­or­ga­nen die Eli­mi­na­ti­on ver­min­dert. Die Schleim­häu­te als Aus­gleichs­fel­der zei­gen nicht sel­ten katarr­ha­li­sche Rei­zun­gen.

Wirkungsradius

Atemwege

  • Schleim­haut­re­ak­tio­nen als Fol­ge der ade­noi­den Vege­ta­ti­on
  • Rachen­man­del­hy­per­pla­sie und Poly­pen­bil­dung
  • Unter­bin­dung der Nasen­at­mung
  • Exsu­da­tiv-all­er­gi­sche Reak­tio­nen, z.B. Heu­schnup­fen
  • Kind­li­ches und all­er­gi­sches Asth­ma
  • Krupp­öse Bron­chi­ti­den und Laryn­giti­den

Augen/​Ohren/​Sensorium

  • Skro­fu­lö­se Lid­rand- und Bin­de­haut­rei­zun­gen
  • Rezi­di­vie­ren­de chro­ni­sche Oti­tis media mit und ohne Mastoi­di­tis
  • Hydrops im Mit­tel­ohr
  • Tuben­ka­tar­rhe
  • Mit­tel­ohr­schwer­hö­rig­keit
  • Ent­wick­lungs­stö­run­gen

Gastrointestinaltrakt

  • Ato­nie und lympha­tisch-wäss­ri­ge Schwel­lun­gen im Abdo­men
  • Appe­tit­stö­run­gen
  • Aus­schei­dungs­stö­run­gen
  • Wech­sel von Durch­fall und Ver­stop­fung
  • Wurm­be­fall
  • Zahn- und Kie­fer­ano­ma­li­en im Ent­wick­lungs­al­ter

Haut und Hautanhangsgebilde

  • Exsu­da­ti­ve und all­er­gi­sche Erschei­nun­gen, ins­be­son­de­re bei Stö­run­gen der Darm­tä­tig­keit
  • Milch­schorf

Herz/​Gefäße/​Blut/​Nerven

  • Blut­ver­wäs­se­rung
  • Hypo­p­las­ti­sches Kreis­lauf­sys­tem mit Stau­ung und Sto­ckung im „Lym­pho­kard“.

Lymphsystem

  • Schwel­lun­gen und Ver­här­tun­gen der Lymph­drü­sen
  • Drü­sen­ver­stop­fung und „Drü­sen­ver­gif­tung“
  • Pfeif­fer-Drü­sen­fie­ber
  • Erkran­kun­gen der Man­deln und Bauch­lymph­drü­sen (Appen­di­zi­tis, Lymphan­gi­tis)
  • Stei­gert die Pha­go­zy­to­se
  • Ver­bes­sert die Abwehr­fä­hig­keit bei Auto­im­mun­erkran­kun­gen
  • Rekon­va­les­zenz
  • Fol­gen von Imp­fun­gen
  • Dys­funk­ti­on aller endo­kri­nen Drü­sen
  • Dys­thy­reo­se
  • Stru­ma
  • Lymphan­gi­tis und -ade­ni­tis intes­ti­na­lis und Schleim­haut lympha­tis­mus

Muskulatur/​Gelenke

  • Schlaf­fe Mus­ku­la­tur und über­dehn­ba­re Gelen­ke
  • Osteo­po­ro­se
  • Osteo­chond­ro­se

Urogenitalsystem

  • Skro­fu­lö­se Anla­ge des Uro­ge­ni­tal­sys­tems (Hypo­p­la­sie)

JSO Bicom­plex 4 ver­bes­sert die Gewebs­er­näh­rung, die Gewebs­ent­gif­tung sowie die davon abhän­gi­ge Abwehr­leis­tung des Mesen­chyms.