JSO Bicomplexmittel

JSO Bicomplex 29 – Muskelmittel

Neben dem Her­zen und den Gefä­ßen ist die Mus­ku­la­tur Sitz der Irri­ta­bi­li­tät (Erreg­bar­keit). Der Zustand der Mus­kel­kraft weist den Dia­gnos­ti­ker hin auf die all­ge­mei­ne Erreg­bar­keit der Faser sowie auf die Tonu­s­ei­gen­schaf­ten im Orga­nis­mus. Das Mus­kel­mit­tel wirkt auf Grund sei­ner Zusam­men­set­zung als Regulans der mus­ku­lä­ren Spann­kraft.

Grundwirkungen der Einzelbestandteile

Zusammensetzung

  • Cal­ci­um flu­ora­tum D12
  • Cal­ci­um phos­pho­ri­cum D6
  • Fer­rum phos­pho­ri­cum D12
  • Kali­um sul­fu­ri­cum D6
  • Natri­um chlora­tum D6
  • Sili­cea D12
  • jeweils 16,66 mg pro Tablet­te

Cal­ci­um flu­ora­tum D12
Regu­liert die mecha­ni­sche Kraft der Mus­kel­fa­ser und der Seh­nen. Löst Ver­här­tun­gen. Opti­miert die Vor­span­nung des Herz­mus­kels (pre­l­oad).

Cal­ci­um phos­pho­ri­cum D6
Mus­kel­er­schlaf­fung und Über­streck­bar­keit der Gelen­ke. Struk­tur­mit­tel. Ver­bes­sert den Mus­kel­stoff­wech­sel durch Opti­mie­rung der Mem­bran­leis­tung.
Regu­liert die Impuls­über­tra­gung auf die Mus­kel­end­plat­te.

Fer­rum phos­pho­ri­cum D12
Regu­liert die funk­tio­nel­le Vita­li­tät der Mus­ku­la­tur. Tonus­mit­tel. Myo­si­tis. Mus­ku­lä­re Ver­span­nun­gen. Mus­kel­ka­ter.

Kali­um sul­fu­ri­cum D6
Ver­bes­sert den Mus­kel­stoff­wech­sel durch För­de­rung der zel­lu­lä­ren Aus­schei­dungs­vor­gän­ge. Sauer­stoff­man­gel. Ener­gie­man­gel.

Natri­um chlora­tum D6
Regu­liert den Säu­re-Basen-Haus­halt der Mus­ku­la­tur. Ver­bes­sert die Zel­ler­reg­bar­keit.

Sili­cea D12
Mus­kel­er­schlaf­fung. Bän­der­schwä­che. Ver­min­der­te Wär­me­bil­dung. Abla­ge­rung von Säu­ren.

Wirkmechanismus

Die Mus­kel­kraft steht im Orga­nis­mus für die mecha­ni­sche Kraft der Faser­so­wie für die bewe­gen­de Ener­gie; in die­sem Sin­ne auch für den dis­si­mi­la­to­ri­schen Teil der Ener­gie­trans­for­ma­ti­on, somit auch im Dienst der Ener­gie­ge­win­nung. Die Span­nung der Mus­ku­la­tur ist Para­me­ter für den Ener­gie­haus­halt. Der Mus­kel­to­nus ist Garant für die phy­sio­lo­gi­sche Höhe der Reiz­schwel­le.

Wirkungsradius

Atemwege

  • Erhält die Elas­ti­zi­tät des reti­ku­lä­ren Bin­de­ge­we­bes in den Lun­gen
  • Lun­gen­blä­hung
  • Abwehr­stei­ge­rung der Atem­we­ge

Augen/​Ohren/​Sensorium

  • Schie­len
  • Ektro­pi­um
  • Lider­schlaf­fung
  • Funk­tio­nel­le Mio­sis und Mydria­sis

Gastrointestinaltrakt

  • Tonus­schwan­kun­gen der glat­ten Mus­ku­la­tur im Magen-Darm-Trakt
  • Magena­to­nie
  • Gas­tro­en­ter­op­to­se

Haut und Hautanhangsgebilde

  • Schlaf­fe und tro­cke­ne Haut
  • Hyper­ke­ra­to­sen und ris­si­ge Haut
  • Haar­aus­fall
  • Hüh­ner­au­ge
  • Nagel­brü­chig­keit

Herz/​Gefäße/​Blut/​Nerven

  • Alters­herz
  • Gefäß­er­schlaf­fun­gen
  • Vari­ko­sis
  • Hypo­to­ne Regu­la­ti­ons­stö­run­gen

Lymphsystem

  • Lymphstau­un­gen durch ver­min­der­te Mus­kel­tä­tig­keit

Muskulatur/​Gelenke

  • Aku­te und chro­ni­sche Myositis·Fibromyalgie
  • Mus­kel­schwund
  • Mus­kel­er­schlaf­fun­gen
  • Mus­kel­ka­ter
  • Senk- und Spreiz­fuß
  • Dyna­mi­sche Stö­run­gen der Wir­bel­säu­le durch Mus­kel­schwä­che (Rund-rücken)
  • Gelenk­syn­dro­me bei mus­ku­lä­rer Gewebsschwäche·Tonusschwankungen

Urogenitalsystem

  • Gebär­mut­ter­sen­kung
  • Bla­sen­sen­kung
  • Bla­sensphink­ter­schwä­che

JSO Bicom­plex 29 kann infol­ge sei­ner bio­che­mi­schen Zusam­men­set­zung einen bestehen­den Hyper­to­nus sen­ken und eben­so den Hypo­to­nus anhe­ben.