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Verstopfung: Eine therapeutische „Crux“, Millionen sind betroffen

Bicomplex Newsletter Juli 2015

Verstopfung („Obstipation“) betrifft etwa 20% aller Menschen, zu dreiviertel Frauen. Am häufigsten ist die „funktionelle“ Verstopfung. Damit ist eine Störung der Stuhlgang-Funktion gemeint, bei der keine körperlichen Ursachen oder weitere Erkrankungen im Bereich des Dick- oder Enddarms als Erklärung zu finden sind.

Die chronische Verstopfung ist eine „therapeutische Crux“, das heißt: Alle Ärzte wissen von dem häufigen Problem ihrer Patientinnen, kennen oder verstehen aber die Ursachen nicht und können deswegen keine wirksame, heilende Behandlung anbieten.

Probleme mit Laxantien

Die üblicherweise von Ärzten verordneten oder von Patienten gekauften Präparate sind Abführmittel („Laxantien“), die meist auf mechanisch-physikalische Weise den Stuhlgang anregen. Sie wirken nur auf die aktuellen Symptome – eben die Verstopfung –, beseitigen aber die grundlegende Funktionsstörung des Dickdarms nicht. Im Gegenteil, bei vielen Dauerverwendern von Abführmitteln verschärft sich die Verstopfung mehr und mehr. Übrigens auch bei den vielen „pflanzlichen“ Abführmitteln (was zeigt, dass auch Heilpflanzen-Präparate Nebenwirkungen haben können). Präparate zur pharmakologisch-chemischen Anregung der Darm-Muskelaktivität („Peristaltik“), die sogenannten Prokinetika, sind heute wegen ihrer heftigen Nebenwirkungen überwiegend verboten (zum Beispiel der Wirkstoff Cisaprid).

Mit Akupunktur und Homöopathie gegen Funktions-Störungen

Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, vor allem aus China, deuten an, dass die funktionelle Verstopfung auch mit Akupunktur behandelt werden kann. Also völlig ohne von außen kommender mechanischer oder chemischer Stimulation der Dickdarmmuskulatur. Die europäische Behandlungsalternative bei funktionellen Störungen ist die Homöopathie. Auch bei diesem Heilverfahren unterstützen einige wissenschaftliche Studienergebnisse die rund 200jährige Erfahrung, dass mit Heilverfahren auch die Verstopfung verbessert oder geheilt werden kann.

JSO-Bicomplex Nr. 1 – Das Abführmittel

Ein für Betroffene sehr einfacher Zugang zur Behandlung und Vorbeugung der chronischen und/oder häufig wiederkehrenden Verstopfung wurde von Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (Schüßler-Biomineralsalze) und darauf aufbauend von Dr. Konrad Grams (JSO Bicomplex-Präparate) schon vor vielen Jahrzehnten vorgeschlagen: Das „Abführmittel“ (JSO-Bicomplex Nr. 1, Pharma-Zentral-Nummer 0544817, in allen Apotheken erhältlich). Das Abführmittel besteht aus den potenzierten Schüßlersalzen Calcium fluoratum, Natrium chloratum und Natrium sulfuricum. Es ist nach dem System von Schüßler und Grams das Hauptmittel bei einer Verstopfung oder einer allgemein trägen Darmtätigkeit. Eine genauere Beschreibung des Arzneimittels findet sich hier.

Hinweis: Da das Abführmittel aus der JSO-Bicomplex-Reihe kein physikalisch oder chemisch wirkendes Laxantium ist, sondern dabei hilft, die Darmfunktion wieder herzustellen, brauchen Betroffene etwas Geduld, bis eine spürbare Wirkung eintritt. Manchmal einige Wochen, manchmal sogar einige Monate. Der Vorteil gegenüber den handelsüblichen Laxantien ist – neben dem geringen Preis –, das Fehlen von unangenehmen Nebenwirkungen und das Ausbleiben von Gewöhnungseffekten.

Autor
• Rainer H. Bubenzer, Gesundheitsberater, Bicomplexe.Heilpflanzen-Welt.de